Vom 18. bis 28. Februar 2025 bietet das Terror Háza Museum in Budapest eine Reihe von besonderen Programmen zum Gedenktag der Opfer des Kommunismus an. Zu den Veranstaltungen gehören außergewöhnliche Führungen, Geschichtsunterricht, museumspädagogische Workshops, eine Wanderausstellung, Gedenkfeiern und Kerzenanzündungen.
Am 25. Februar wird Pavel Stantchev das Theaterstück „Eine Nacht, zwei Morgen“ im Kertész Imre Institut erstmals präsentieren. Dieses Drama soll die Geschichte der Opfer des Kommunismus würdigen.
Für Schüler der Mittel- und Oberschulen gibt es zudem spannende Geschichtsunterrichtseinheiten mit dem Titel „Wir erzählen es dir, damit du es weißt!“, bei denen Historiker des Terror Háza Museums des XX. Jahrhunderts Instituts und des Instituts für Kommunismusforschung die Veränderungen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1945 präsentieren, die über lange Zeit hinweg und zum Teil auch heute noch das Schicksal Ungarns und Europas prägten.
Zusätzlich wird die Gastforscherin Bora Park vom Hybrid Threat Research Center aus Südkorea ihre englischsprachige Präsentation „Living next to North Korea, the ghost of the past“ halten.
Die museumspädagogischen Workshops bieten die Möglichkeit, mehr über die Geschichte der ungarischen Zwangsarbeiter in sowjetischen Arbeitslagern, die Funktionsweise der kommunistischen Propagandamaschine und der politischen Polizei sowie über das Schicksal der Internierten und die doppelte Besetzung Ungarns zu erfahren.
Am 25. Februar ist das Museum von 10 bis 18 Uhr geöffnet und bietet freien Eintritt. Den ganzen Tag über können Besucher Kerzen anzünden und den Opfern der kommunistischen Diktaturen auf der Heldenwand vor dem Museum gedenken.
Am selben Tag, um 14 Uhr, findet eine private Gedenkfeier statt, die online auf der Facebook-Seite des Terror Háza Museums und der nationalen Feiertage und Gedenktage verfolgt werden kann.