Führungen im U-Bahn-Museum Budapest

Bild: BKV Zrt.

Von Donnerstag an werden vier Tage lang außergewöhnliche Führungen im U-Bahn-Museum der BKV am Deák tér in Budapest angeboten, anlässlich des Welttags der Fremdenführer. Auch das U-Bahn-Museum der BKV am Deák tér hat sich dem Veranstaltungsprogramm angeschlossen, das von der Budapester Handels- und Industriekammer (BKIK) organisiert wird. 

Die am Vormittag auf der BKIK-Website angekündigten Sammlungsführungen waren schnell ausgebucht, weshalb nun auch nachmittags Gruppenführungen ohne vorherige Anmeldung stattfinden werden.

Somit kann von Donnerstag bis Sonntag die 129-jährige Geschichte der U-Bahn immer ab 14:00 Uhr unter fachkundiger Führung erkundet werden. Laut den Organisatoren ist die Teilnahme mit einem regulären Eintrittsticket und ohne vorherige Anmeldung möglich. Interessierte werden allerdings gebeten, zehn Minuten vor der angekündigten Zeit vor Ort zu sein. Während des Museumsrundgangs besichtigt man die Dauerausstellung zur historischen Klein-U-Bahn, die sich in einem alten Tunnelabschnitt, der 1975 eingerichtet wurde, befindet.

Im Verkehrsmuseum können Besucher in historische Fahrzeuge steigen und so die Atmosphäre vergangener Zeiten nachempfinden. Darüber hinaus zeigen Exponate, wie originale Dokumente, Baupläne, Landkarten, Fotos und Modelle, die erste U-Bahn des europäischen Kontinents, die heute noch als technischer Meilenstein gilt.

Zudem gibt es auch eine Ausstellung über eines der ältesten, aber noch immer in Betrieb befindlichen Verkehrsmittel Budapests. Die Geschichte der Schwabenbergbahn (Svábhegyi Fogaskerekű) wird unter anderem durch Fotos, Modelle sowie historische Fahrkarten und Abonnements veranschaulicht.

Auch die 150-jährige Geschichte der „Fogas“ wird durch alte Fahrpläne, Plakate, Landkarten, Fahrgastinformationen, historische Uniformen der Fahrzeugführer und mehr als 100 Jahre alte Postkarten lebendig gemacht. 

Weitere Informationen finden man auf der Website der BKV.