Budapest Ritmo: Filmtage zum Auftakt des Musikfestivals

Bild:Budapest Ritmo

Musikfilme, Musikerporträts, Kurzfilme und selten gezeigte Dokumentationen leiten im April im Toldi Kino die Konzerte des Weltmusikfestivals Budapest Ritmo ein.

Die zehnte festliche Ausgabe des Budapest Ritmo, das im Rahmen der Bartók Frühlings-Internationalen Kunstwochen organisiert wird, startet am 4. und 5. April mit speziellen Filmtagen. Unter anderem wird Nefelejcs, der neue Film von Áron Mátyássy, gezeigt.

Die gezeigten Werke führen das Publikum an unterschiedliche Orte: nach Mali, das vom Bürgerkrieg gezeichnet ist, wo die Nachwuchskünstlerin Fatoumata Diawara kurz vor dem internationalen Durchbruch steht (Mali Blues). In die Fußstapfen des leidenschaftlichen Ethnografen Alan Lomax auf Baumwollplantagen des vergangenen Jahrhunderts sowie in abgelegene spanische und italienische Dörfer (Lomax, the Songhunter), oder nach Südamerika in den 1960er- und 70er-Jahren, wo They Shot the Piano Player das mysteriöse Verschwinden eines jungen Pianisten in der Wiege der Bossa Nova untersucht.

Zu sehen ist auch die musikalische Roadtrip-Dokumentation einer dänischen Band von Skopje bis in die mazedonischen Berge (Efterklang: The Makedonium Band), sowie die Erfolgsgeschichte und Herausforderungen japanische Volkslieder mit Afrobeat und Latin-Rhythmen neu zu interpretieren (Bring Minyo Back!) und Filmporträts über Carlos Santana, Joan Baez und Gogol Bordello.

Außerdem gibt es eine Auswahl früherer Ritmo-Filme mit Dresch Vonós Quartet, Mordái, Uljana Quartet und Cserepes Károly. Musik und Film verschmelzen in den MOME Open Musikvideos und der Friss Hús Kurzfilm-Kollektion. Das Programm wird durch Gespräche und Pop-up-Plattenläden abgerundet.

Die Ritmo Filmtage werden von der Music Hungary Zeneműkiadó Kft. organisiert und vom Nationalen Filminstitut unterstützt. Anschließend folgt vom 10. bis 12. April das zehnte Budapest Ritmo mit Fach- und Konzertprogrammen im Akvárium Klub und im Haus der Ungarischen Musik.